Elterngeld für Selbstständige

Endlich ist mein Elterngeldantrag nach 6 Wochen durchgegangen. Bei den Hamburger Behörden dauert soetwas halt etwas länger. Überrascht hat mich die Höhe des Elterngeldes. Denn wie viele andere wusste ich nicht, dass es nicht 65-67% des Nettogehalts sind, was sich allgemein rumspricht. Von den 65-67% Nettogehalt werden nochmals 83,33 EUR im Monat für Werbungskosten abgezogen. Das sollten künftige Välter und Mütter bei ihrer Finanzplanung berücksichtigen. Genauer lässt sich das nachlesen auf der offiziellen Seite des Familienministeriums zum Thema Elterngeld.

Bei mir kommt hinzu, dass ich ein paar Euro durch Internetwerbung verdiene. Dazu habe ich ein Gewerbe angemeldet. Ich muss dazusagen, dass der Aufwand für die jährlichen Einkommensüberschussrechnungen sich bei meinem Gewinn nicht wirklich lohnt. Aber auf den Gewerbeschein bin ich schon etwas stolz. Viele Selbstständige wissen garnicht, dass Sie für den voraussichtlichen Ausfall ihrer Gewerbereinnahmen in der Elternzeit Elterngeld beantragen können. Dazu müssen sie zu Ihrem Elterngeldantrag eine Gewinnprognose für den Zeitraum der Elternzeit erstellen. Diese Einnahmen werden dann vom Staat genauso behandelt wie das Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit. Allerdings fallen hier keine Abzüge für Werbungskosten und Sozialversicherungen an. Nach der Elternzeit muss man als Selbstständiger eine endgültige Einnahmenüberschussrechnung nachreichen, damit das Elterngeld von der Elterngeld-Stelle ggf. korrigiert werden kann.

Wie waren eure Erfahrungen zum Elterngeldantrag?

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