Karpfenangeln aber richtig mit Boilies

Die Hauptsaison für Karpfenangler in den Herb- und Wintermonaten mit dem Buchstaben „R“ am Ende kommt früher als man denkt. Deshalb bereitet euch diese Seite schon mal mit den wichtigsten Fakten rund um das Thema Karpfenfutter vor.

Angeln mit Boilies
Einer der beliebtesten Köder für Karpfenangler ist ganz sicher ein Boilie, welcher zu uns in den 70er und 80er Jahren aus England vorgestoßen ist. Warum Boilies so erfolgreich und wirkungsvoll bei Karpfen sind, liegt auf der Hand. Boilies werden aus verschiedensten Zutaten kochend zubereitet und werden dadurch zäh bis sehr hart. Sie können sich somit unter Wasser kaum auflösen und in der Regel nur von Karpfen, oder höchstens von Karpfenartigen gefressen werden. Somit ist ein selektives Angeln auf Karpfen mit Boilies möglich. Wer sich nicht die Mühe machen möchte, die einzelnen Zutaten der Boilies genau abzustimmen, sollte sich vorher welche kaufen. Denn die Zutaten können sehr vielfältig sein, eine genaue Abstimmung gleicht schon einer Wissenschaft. Das Boilie-Futter vom Anglershop in der Nähe, oder online bei www.newage-bait.com tut es auch. Doch Boilie ist nicht gleich Boilie: Je nach Karpfengewässer können die einen Boilies bzw. Zutaten sehr gut laufen, andere völlig unbrauchbar sein. In Gewässern mit eher wenig tierischer Nahrung werden erfahrungsgemäß Boilies mit süßen oder fruchtigen Aromen gut akzeptiert. Das sind aber nur Erfahrungswerte, die jeder selbst im eigenen Gewässer machen sollte. Um Beifang wie Brassen und Plötzen zu vermeiden, sollten die Boilies eher größer, also ca. 20 mm sein. Brassen sind nämlich Kapfenähnliche und sind ebenfalls in der Lage die Boilies zu fressen.

Anfüttern einer Angelstelle
Beim Angeln mit Boilies und auf Friedfische wie den Karpfen ist Anfüttern immer angesagt. Will man eine richtige Angelstelle anlegen, sollte man auf jeden Fall regelmäßig und auch über einen längeren Zeitraum anfüttern. Zum Anfüttern einer Angelstelle sollte man möglichst die gleichen Digen verwenden, mit denen man angelt, also Boilies selbst oder Zutaten welche die Boilies enthalten. Wenn die Fische den Mais die Kartoffeln schon kennen, kann dies sowohl von Vorteil als auch von Nachteil sein – je nachdem, welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. In verhältnismäßig kleinen Gewässern muss nicht unbedingt vorgefüttert werden. Würde aber trotzdem helfen. Man kann auch versuchen einen auffälligen Futterplatz anzulegen, aber dann möglichst nur am Angeltag. Mit vielen verschieden Partikeln: z.B. Mais und andere farbige Köder; Pellets, welche sich im Wasser schnell auflösen und Aroma verbreiten; und ander Partikel in allen Größen und Formen (Tigernüsse, Boilies; Hanf, Brot, Kartoffeln…). Als Köder selbst kann man dann etwas schwimmendes, auffälliges nehmen, was die Fische auch von weiter weg sehen. z.B. (gefärbten) Mais, PopUpBoilies oder ähnliches. So kann man auch gut Karpfen fangen ohne gleich hunderte Kilos Mais und Boilies reinzuwerfen.

So das waren vorerst genügend Erfahrungsberichte. Wenn sich einige Angler mit ihren eigenen Erfahrungen beteiligen, wäre ich erfreut.

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