Warum Fernsehkommentatoren eine dicke Haut brauchen

Wer Journalistik, oder Sportwissenschaften studiert hat, könnte es später zu einem Fernsehkommentator bringen.

Eigentlich müsste es heute ein Überangebot an sehr guten Fernsehkommentatoren geben. Gedruckte Zeitung liest heute kaum einer und Journalisten finden in der gedruckten Presse immer weniger Beschäftigung.

Somit sollte die Konkurrenz und damit die Qualität an Fachkräften bei den Fernsehkommentatoren gestiegen sein.
Dennoch liest man immer mehr vom Shitstorm in den sozialen Netzwerken. Es fehlt im deutschen Fernsehen angeblich an richtig guten Fernseh-Kommentatoren.

Meine persönliche Meinung dazu:
Es liegt einfach daran, dass Dinge, die früher nur innerhalb der eigenen Wohnzimmer-Wände geäußert wurden, nun an die breite Öffentlichkeit getragen werden.

Ganz abgesehen davon, dass viele der Tweets nicht im nüchternen Zustand zustande kommen, möchte ich an dem Intelligenzgehalt vieler solcher Äußerungen zweifeln.

Es sollte eher einen kurzen IQ-Test geben, vor ein neuer Tweet abgesetzt werden kann. Das könnte die #Schwarmdummheit um einiges reduzieren.

2 Antworten auf „Warum Fernsehkommentatoren eine dicke Haut brauchen“

  1. Meiner Meinung nach gibt es viele Moderatoren die sehr gut sind, natürlich hat sich in den letzten jahren einiges verändert, aber einen Gottschalk würde in die heutige Zeit einfach nicht mehr passen.

  2. Ich denke, im deutschen Fernsehen gibt es genug gute Kommentatoren. Es ist nicht möglich, jedem alles recht zu machen. Leider werden diese Menschen zu wenig gelobt und erhalten meistens nur negative Kritik. Die Arbeit ist sicherlich nicht einfach und es erfordert großes Durchhaltevermögen, um diesen Beruf jahrelang durchführen zu können. Sicherlich könnte ab und zu ein wenig mehr Abwechselung im Fernsehen sein, aber dann müsste man auch teilweise die alten Kommentatoren austauschen, was ich schade finden würde.

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